Messbrücke nach Kohlrausch
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Sogenannte Wechselstrom-Telephon-Brücke nach F.Kohlrausch zur Messung
von Widerständen und Impedanzen mit verschiedenen Widerstandsätzen von 1 - 1000 Ohm. Die Messbrücke wurde speziell zur Messung des elektrischen Widerstandes von Flüssigkeiten eingesetzt.
Die Skala ist bereits so eingeteilt, daß der Widerstand direkt ablesbar war. Zusätzlich besitzt die abgebildete Brücke ein sogenanntes Induktorium, welches durch die ständige Unterbrechung des Stroms mittels eines Unterbrechers (Wagnerscher Hammer) Wechselströme erzeugte. Dadurch war diese Brücke zusätzlich einsetzbar für die innere Widerstandsbestimmung von Elementen und Flüssigkeiten (bei Gleichstrom würde ein nicht gewünschter
elektrolytischer Prozeß in Gang gesetzt werden). Da ein
Galvanometer bei Wechselstrom nicht einsetzbar war, wurde an seiner Stelle ein Telephonhörer eingeschaltet. Er zeigte
den stromlosen Zustand der Brücke an, wenn kein Ton mehr zu hören war [19].
Die Messbrücke wurde 1891 auf der Internationalen Elektrotechnischen Ausstellung in Frankfurt a.M. gezeigt.

Abb. 2: Zeitgenössische Zeichung aus [49]
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Dank an Herrn Dietmar Hübner für
dieses seltene Stück.
© 2002-2012 www.alte-messtechnik.de * Text und Bilder unterliegen dem Urheberrecht * Letzte Aktualisierung: 06.01.2012
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